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Wurzelbehandlung
Elektrometrische Längenbestimmung eines Wurzelkanals. Wann ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig?Eine Wurzelkanalbehandlung ist erforderlich, wenn es zu einer Schädigung des Zahnmarks gekommen ist. Die häufigste Ursache sind Bakterien (Karies), welche in die Markhöhle des Zahnes eingedrungen sind, sich dort vermehren, eine Entzündung hervorrufen und somit zum Zerfall des Gewebes führen. Im weiteren Verlauf führt dies zu einer entzündlichen Abwehrreaktion an der Wurzelspitze. Da nur hier die Körperabwehr wirken kann, muss die Ursache (sich im Wurzelkanal ungehindert vermehrende Bakterien) beseitigt werden.
Dieses entzündete und zerstörte Gewebe, die bakterielle Besiedlung muss aus den Hohlräumen entfernt werden. Hierbei werden die Wurzelkanäle ausgefeilt ( infiziertes Wandmaterial abgetragen), gespült (desinfiziert) gegebenenfalls mit einer medizinischen Einlage versehen und in einem weiteren Schritt mit einem speziellen Material gefüllt. Was ist bei einer Wurzelfüllung zu beachten?Vor der eigentlichen Aufbereitung und nachfolgender Füllung muss die Länge des Wurzelkanals exakt bestimmt werden. Denn nur eine Wurzelfüllung, welche den gesamten Wurzelkanal ausfüllt, beseitigt Hohlräume, in denen sich Bakterien bilden und ungehindert vermehren können. Andererseits würde eine Füllung, die über die Wurzelspitze hinausgeht eine dauerhafte Reizung im Knochen hervorrufen und dort ebenfalls eine Entzündung bewirken. Probleme der bisherigen MessmethodenBis vor einigen Jahren stellte die Röntgenmessaufnahme des Zahnes die einzige Möglichkeit dar, Informationen zur Wurzelkanallänge zu erhalten. Da das Röntgenbild nur eine zweidimensionale Abbildung eines dreidimensionalen Gebildes darstellen kann, ist eine exakte Bestimmung der Länge des Wurzelkanals eher eingeschränkt möglich. Die Bestimmung der Lage des Kanalaustritts an der Wurzelspitze und damit die exakte Kanallänge ist das entscheidende Moment für ein präzises Arbeiten.
Endometrie die fortschrittliche MesstechnikEndometriegeräte sind Messgeräte, bei denen über das Anlegen einer geringen Spannung, das Ende des Kanals und damit seine Länge ermittelt wird. Hierbei ist unabhängig von projektionstechnischen Verzerrungen einer eines Röntgenbildes, die Kanallänge über ein Display zu bestimmen, unabhängig davon, wo sich dieses räumlich befindet. Eine Elektrode liegt im Mundwinkel, die andere fasst das Kanalinstrument. Ein weiterer Vorteil dieser Methode liegt darin, dass man Vordringen im Kanal stets durch das Display informiert, kontrolliert im Kanal arbeitet. So wird also vermieden, dass Restkanal unbehandelt bleibt, die Strukturen hinter dem Ende des Kanals traumatisiert werden, und mehrfache Röntgenaufnahmen angefertigt werden müssen.
Die Vorteile:
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